Religionslehre

Religionslehre

Was könnte mehr zum Leben ermutigen als eine Liebeserklärung? Ja, um eine Liebeserklärung Gottes handelt es sich bei der Aussage „Ich will, dass du bist“.

Herzlich willkommen
bei den Fächern Evangelische und Katholische Religionslehre

Religionsunterricht heißt

  • Zeit haben, über sich und das Leben nachzudenken – ein Umstand, der so nur in diesem Fach möglich ist
  • sich mit der eigenen Konfession (evangelisch – katholisch) auseinandersetzen
  • von anderen Konfessionen und Religionen (Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus) erfahren
  • verschiedene Sichtweisen diskutieren und dabei einen eigenen Standpunkt entwickeln
  • Toleranz gegenüber sich und Andersdenkenden einüben
  • unsere Kultur, unsere Geschichte, unsere Werte und Normen, die von der christlichen Religion geprägt sind, verstehen lernen

Evangelische und Katholische Religionslehre wird in allen Jahrgangsstufen zweistündig unterrichtet. Für jedes der Fächer gibt es einen eigenen Fachlehrplan. Ökumenische Gemeinschaftsprojekte werden gerne durchgeführt. Die im Unterricht verwendeten Lehrbücher sind modern und ansprechend gestaltet. Der Religionsunterricht hält vielfältige Angebote bereit: Experten-Vorträge, Kirchenerkundungen, Stadtführungen, Moschee- und Synagogenbesichtigungen, Museumsbesuche, soziale Aktionen, Wettbewerbe, Lesungen, Tage der Orientierung, Fantasiereisen, Entspannungsübungen und vieles mehr.

Pro Schuljahr werden vier Schulgottesdienste gefeiert, die von vielen Schülerinnen und Schülern engagiert vorbereitet und mitgestaltet werden. In der Advents- und Fastenzeit finden jeden Mittwochmorgen vor Schulbeginn kurze Meditationen im Meditationsraum statt.

Angesichts der steigenden Komplexität unserer Umwelt, der funktionalen Differenzierung der Gesellschaft und der zunehmenden weltanschaulichen Pluralität ist ein Religionsunterricht gefragt, der die Schülerinnen und Schüler innerlich reich macht und sie zum selbstständigen Gedankenflug anregt – eine von den Religionslehrkräften täglich aufs Neue leidenschaftlich übernommene Aufgabe, die sich (hoffentlich) für die jungen Menschen und für die Gesellschaft lohnt!

Text: H. Untch, A. Wörmann
Fotos: A. Wörmann

Bis unter´s Dach – Besichtigung des Kirchturms der Pfaffenhofener Stadtpfarrkirche

Achtklässler machten sich am 21. Februar 2018 auf den Weg zur Stadtpfarrkirche.

Marius Wilhelm, angehender Gymnasiallehrer für Geschichte, empfing die Schüler in der Lourdes-Grotte.

Von dort aus führten 200 Stufen auf verschiedene Niveaus im Inneren des Kirchturms.

Die Jugendlichen erfuhren, dass im Jahr 1388 beinahe der gesamte Stadtkern Pfaffenhofens durch einen Brand zerstört wurde.  Als Ersatz für die niedergebrannte Kirche sei 1393 mit dem Bau einer dreischiffigen Basilika begonnen worden. Ein Kirchturm durfte freilich nicht fehlen. Dieser sei ohne Fundament und – unter Zuhilfenahme von in die Wände eingelassenen Holzbrettern – von innen gemauert worden. „Abgeschlossen waren die Bauarbeiten an dem 77,71 m hohen Turm mit seinem quadratischen Grundriss und seinem achteckigen Oberbau erst 1531“, erklärte der junge Stadtführer.

Vom Kirchturm aus bot sich immer wieder ein ungewohnter Blick auf die vertraute Stadt.

Höhepunkt der Führung war das Bestaunen der Kirchenglocken.

Eine der insgesamt fünf Glocken wurde schließlich manuell zum Klingen gebracht.

Annette Wörmann

Würdevolle Begleitung – Einblick in die Tätigkeit eines Hospizhelfers

Das Thema Tod ist oft ein sehr schwieriges Thema. Besonders der Abschied und auch die Verarbeitung eines Todesfalls fallen vielen Menschen schwer. Die zehnte Klasse des Schyren-Gymnasiums setzte sich mit dem Thema Tod und damit verbunden einer würdevollen Sterbebegleitung auseinander. Dazu erhielten die Schülerinnen und Schüler am 8. Februar 2018 Besuch von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Christopherus-Hospiz in München, Herrn Biersack. Dieser begeisterte die Schülerinnen und Schülern durch seine ruhige und einfühlsame Art und erzählte verschiedene Erfahrungen und Eindrücke seiner Tätigkeit, sodass die Klasse einen umfassenden Einblick erhalten hat. Als Hospizhelfer ist er sowohl physisch als auch emotional stark gefordert und es beeindruckte die Klasse, welch besondere und herausfordernde Aufgabe dieser Mitarbeiter leistet. Wer einen kurzen Einblick in die Bereiche des Christopherus-Hospiz haben möchte, kann sich hier einen kurzen Überblick verschaffen: https://www.chv.org/wir-ueber-uns/filme-lernen-sie-uns-kennen.html.

StRefin Heidi Vilsmeier

Jüdische Glaubenswelt – Besuch der Synagoge in Augsburg

Zwei neunte Klassen besuchten im Rahmen des Lehrplanthemas „Judentum“ die Synagoge in Augsburg. Dort erhielt jede der Klassen eine Führung in der Synagoge sowie in dem dazugehörigen Kulturmuseum. Den Schülerinnen und Schülern wurde somit ermöglicht, einen direkten Eindruck in die Glaubenswelt der jüdischen Religion zu erhalten.

StRefin Heidi Vilsmeier

Empathie schulen – Austausch mit der Adolf-Rebl-Schule

Die Adolf-Rebl-Schule in Paffenhofen unterstützt Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung im Alter von 3 bis 19 Jahren. Sie bemüht sich dabei, Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu stärken und ihre Integration in die Gesellschaft zu fördern. Im Rahmen des Lehrplans beschäftigt sich Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe mit dem Themenbereich „Menschen mit Behinderung“. Die Jugendlichen sollen dafür sensibilisiert werden, sich über dieses Thema zu informieren und Verantwortung zu übernehmen. Im Zuge dessen kam am 11.10.2017 Frau Andrea Eichler, die Rektorin der Adolf- Rebl-Schule, zu Besuch an das Schyren-Gymnasium. Sie besuchte die siebte Klasse im Fach Religion, erzählte der Klasse von ihrer Schule und nahm sich auch ausgiebig Zeit, die Fragen der Gymnasiasten zu beantworten. Diese wollten vor allem wissen, welche Fächer unterrichtet werden, wie viele Schüler in einer Klasse zusammenarbeiten und wie man sich deren Tagesablauf vorzustellen hat. Da ihr Vortrag bei den Kindern auf sehr großes Interesse stieß, wurde vereinbart, dass eine siebte Klasse der Adolf-Rebl-Schule die siebte Klasse am Schyren-Gymnasium besucht, was dann am 25.10.2017 erfolgte. Die beiden Klassen spielten gemeinsam und hatten Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen. Den Kindern des Schyren-Gymnasiums machte dieser Austausch großen Spaß. Im Anschluss daran stattete auch der Konrektor der Adolf Rebl Schule Herr Erich Noack am 27.10. unserer Klasse einen Besuch ab und stand noch für weitere Fragen zur Verfügung. Im Gesamten betrachtet war dieses Projekt für die Kinder sehr interessant, informativ und eine praktische Erfahrung der besonderen Art.

StRefin Heidi Vilsmeier